Geschichte(n) zwischen Orient & Okzident

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Justice on Demand. Als Medea die Schweiz in Aufruhr versetzte

Justice on Demand. Als Medea die Schweiz in Aufruhr versetzte

Werner van Gent

Kolchis Verlag 2016. 135 Seiten. ISBN 978-3-9524498-3-7

Preis: CHF 22.00 / EUR 19.90

Portokosten: CHF 6.-

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«Und wie geht es nun weiter, Herr van Gent...?» Diese von Fernsehkorrespondenten so verabscheute Frage uneinsichtiger Moderatorinnen und Moderatoren hat Werner van Gent dazu bewogen, für einmal selber in der Zukunft nachzuschauen. Das Resultat ist nichts für schwache Nerven. Im Jahre 2031 sind die meisten Gletscher in der Schweiz geschmolzen und die Sonne spielt verrückt. Ferner erweist sich die Anbindung des Schweizer Frankens an den Renminbi alles andere als erfolgreich. Und als ob das alles noch nicht genug wäre, will ein Flüchtling aus Süd-Wasiristan das Grossmünster in Zürich in eine Moschee mit Doppelminarett umfunktionieren!

Gewissenlose Politiker und ihre Hintermänner wittern daraufhin eine Chance, endlich das alte Feudalsystem wieder einzuführen. Da passt es wunderbar, dass amerikanische Steuerfahnder in einem Zürcher Banktresor einen Riesenschatz entdeckt haben – es handelt sich aller Wahrscheinlichkeit nach um das legendäre «Goldene Vlies». Zeit also, die rechtmässige Besitzerin dieses Schatzes, eine gewisse Medea aus Kolchis, wegen einer Reihe von ungeklärten Mordfällen endlich vor Gericht zu schleppen, damit das Gold beschlagnahmt werden kann.

Um dies zu erreichen, muss nur noch die Justiz auf Vordermann gebracht werden. Mit dem innovativen «Justice-on-Demand» scheint dies eigentlich kein Problem mehr zu sein. Doch dann kommt alles anders...

Eine politische Satire, die Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit auf bissige Art verbindet.

Ein sehr gelungener Wurf, sehr authentisch, raffiniert, sowie überzeugend und lustig vorgetragen: alles scheint völlig normal und einfach, und das ist das Schöne dabei; es löst beim Zuschauer heiteres, natürliches Lachen … (was bei Satiren oder Kabarett nicht
immer der Fall ist…) bravo! bravo! «

M.L., Zürich nach der Vernissage am 13. Mai 2016 in Baden